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Trotzdem: Hoffnung!

Liebe Leserinnen und Leser!
Morgen ist der 3. Advent. Sozusagen Halbzeit in der Adventszeit bis Weihnachten. Sind sie denn schon in weihnachtliche Stimmung? Freuen Sie sich auf Weihnachten?
Vieles ist dieses Jahr wieder so, wie wir es vor 2020 gewohnt waren. Wir könne wieder über Weihnachtsmärkte ohne Einschränkungen bummeln, sehen den Lichterglanz in den Städten, feiern Gottesdienste ohne Masken und ohne Einschränkung. Es scheint wieder eine gewisse Normalität zu herrschen. Aber, und das merken wir ja täglich, das stimmt leider nur zum Teil. Der Einkauf ist deutlich teurer geworden und manchmal auch durch fehlende Produkte schwieriger. Die Beleuchtung in den Städten und den Privathaushalten fällt in diesem Jahr etwas gering aus und die Zeiten der Beleuchtung ist gekürzt. Bei vielen Menschen ist die Wohnung nicht so warm wie früher, da die Heiz- und Stromkosten gestiegen sind. Energiesparen ist angesagt, um Geld zu sparen. Und auch die Anzahl der Weihnachtsgeschenke wird wahrscheinlich bei manchen Menschen nicht so üppig ausfallen, wie sonst.
Diese Umstände, diese Gedanken können die Vorfreude und die Stimmung trüben. Können dafür sorgen, das weihnachtliche Vorfreude eben nicht aufkommt.

Wie anders klingt da doch ein Vers aus der Bibel, passend zur Adventszeit: „Seht auf und erhebt eure Köpfe, weil sich eure Erlösung naht!“ Hier wird doch Hoffnung ausgerufen. Hoffnung, die Menschen wieder aufrichtet. Hoffnung, die zum aufrechten Gang ermutigt. Gerade gehen und nicht gebückt! Ja, trotz aller düsteren Zeiten, trotz aller Schreckensnachrichten, dürfen wir Hoffnung haben. Hoffnung auf eine besser, eine gerechtere, eine friedvollere Welt!

Gott ist in dieser Welt! Er ist uns nahe. Das ist die Botschaft von Weihnachten. Und weil Gott uns liebt, will er diese Welt zum Guten hin verändern. Und so werden sich Wege finden, dass dies geschieht. Menschen werden bewegt, die Not anderer zu lindern, solidarisch zu sein. Gottes Geist treibt uns die Schwachen zu sehen, die sonst übersehen werden. Lässt uns von unserem Wohlstand abgeben. Er lässt uns aufrecht gehen und damit unseren Blick weiten. Weiten für den, der Hilfe braucht.

„Seht auf und erhebt eure Köpfe, weil sich eure Erlösung naht.“ Nicht nur im Advent, sondern jeden Tag!

Ihnen und Ihren Lieben ein gesegneten 3. Advent

Ihr

Pfarrer Thomas v. Pavel

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